Marketing

Die Problematik aggressiven Produktmarketings ist bei Nestlé seit den siebziger Jahren ein Thema. Damals gelangten die schädlichen Auswirkungen des schrankenlosen Vertriebs von künstlicher Babynahrung und die Gefahren der Schoppenbabykrankheit ins öffentliche Bewusstsein. 1974 publizierte die englische Organisation «War on Want» die Studie „The baby killer“, welche sich hauptsächlich auf Untersuchungen in Afrika stützte und anhand eindrücklicher Beispiele und schockierender Bilder die möglichen negativen Konsequenzen der Flaschenernährung aufzeigte. Mehr zur Vermarktung von Babynahrung

Mit der massiven Ausweitung der Produktepalette, dem immer deutlicher vorherrschenden Primat der Gewinnmaximierung und einer starken Konkurrenz hat das Markenting für Nestlé weiter an Stellenwert gewonnen. Trotz der Sensibilisierung durch die Kampagne zur Babymilchvermarktung gibt es bei Nestlé-Produkten immer wieder Vorfälle irreführenden Produktmarketings.