Melaminskandal zeigt Problem mit Globalisierung der Marken

Der Skandal um die Verunreinigung von Milch und Milchprodukten mit der Chemikalie Melamin zieht immer weitere Kreise: nun ist auch verunreinigtes Milchpulver von Nestlé in Saudi Arabien aufgetaucht. In China sind hunderttausende Babies und Kleinkinder aufgrund der melaminhaltigen Milchprodukte erkrankt, auch in Indonesien und Singapur sind solche Produkte aufgetaucht.

An diesem Beispiel lässt sich sehr gut erkennen, was für Gefahren die Globalisierung der Produktion birgt. Nahrungsmittel, die unter lokal bekannten Markennamen angeboten werden und deshalb auch mit lokaler Produktion assoziiert werden, können irgendwo auf der Welt produziert werden - ohne dass die Überwachung der jeweiligen Hersteller ausreicht.
Milchkontaminierung durch Melamin macht die Realität 'globaler Marken' sichtbar, IUL, 29. September 2008

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