Tätigkeit in Konfliktgebiet

Verschiedene Minen des Konzerns sind äusserst umstritten. So etwa das Tampakan-Kupfer-Projekt im philippinischen Mindanao. Die geplante Mine liegt zum einen in einem Nationalpark, zum andern in einem politisch brisanten Gebiet. Anfang 2008 wurden die bereits vorhandenen Mineninstallationen von der bewaffneten Gruppe NPA (National People's Army) angegriffen. Mit diesen Aktionen wehrte sich die NPA gegen die Umweltzerstörung, den Ausverkauf der natürlichen Ressourcen an ausländische Grosskonzerne sowie gegen die Vertreibung der Bevölkerung. In der Folge der Angriffe veranlassten die Behörden eine Militarisierung des Gebiets, ausserdem wurden in der ansässigen Bevölkerung Personen für den Minenschutz rekrutiert und bewaffnet und somit faktisch zu Paramilitärs ausgebildet. Die militärische Präsenz um das Minencamp hat seither immer wieder zu Menschenrechtsverletzungen an der dort lebenden Bevölkerung führt. Während der Bergbaukonzern in seiner Selbstdarstellung betont, dass er die UNO-Menschenrechtskonvention unterstütze, hat er im Fall Tampakan geäussert, dass die philippinische Regierung auf jeden Fall mehr tun müsse, um die Minen vor Angriffen zu schützen. In seinem Nachhaltigkeitsbericht 2008 betonte er demgegenüber, dass es die ansässigen Gemeinschaften waren, die eine höhere Militärpräsenz zum Schutz des Unternehmens und der Dörfer gewünscht hätten.

Konkrete Fälle

Minen von Xstrata, die sich in Konfliktgebieten befinden: