Richtlinien zu Wirtschaft und Menschenrechten vom UNO Menschenrechtsrat verabschiedet

Der Menschenrechtsrat der UNO hat ein neuer Katalog von Richtlinien erlassen, der zum ersten Mal Standards zur Verfügung stellt, wie negativen Auswirkungen wirtschaftlicher Tätigkeit auf Menschenrechte begegnet werden kann.

Die Richtlinien sind das Ergebnis einer sechsjährigen Forschungsarbeit des UNO Sonderbeauftragten und Harvard Professors John Ruggie. Die Ausarbeitung der Richtlinien entstand mittels Konsultation von Regierungen, Unternehmen, Wirtschaftsverbänden, Organisationen der Zivilbevölkerung und Betroffenen sowie Investoren auf der ganzen Welt. Insgesamt fanden 47 direkte Konsultationen und Besuche in über 20 Ländern und online-Befragungen mit der Beteiligung von 120 Ländern statt.

Medienmitteilung des UNO Menschenrechtsrates (16.6.2011)

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