Zivilklage gegen Xstrata-Tintaya

Die Zivilgesellschaft in Espinar, Peru, hat am 10. April 2012 eine "Schutzklage zur Wahrung der Bürgerrechte" beim Zivilgericht eingereicht. Sie fordern den peruanischen Staat dazu auf, dass er ihre Bügerrechte schützt, die wegen der Umweltverschmutzung durch die Bergbauunternehmung Xstrata Tintaya beschnitten werden. Die verschmutzung der Umwelt mit Schwermetallen gefährde das Ökosystem, die Umwelt und die Gesundheit der BürgerInnen in Espinar, wie aus der "Schutzklage" zu entnehmen ist. Neben der sofortigen Stilllegung der aktuell laufenden Expansionsprojekte von Xstrata Tintaya, Antapaccay, fordert die Zivilgesellschaft den Staat auf, die gesamte Kupferproduktionsanlage stillzulegen.

Neben der bereits am 24. November 2012 eingereichten Strafanzeige gegen Xstrata Tintaya wegen Umweltdelikten durch die Provinzregierung von Espinar, kann die aktuell eingereichte
"Schutzklage zur Wahrung der Bürgerrechte" als zusätzlicher Ausdruck der konfliktgeladenen Beziehung zwischen der Bevölkerung in Espinar und der Tochterunternehmen der Schweizer-britischen Xstrata verstanden werden.
Bleibt abzuwarten inwiefern die Strafanzeige und die "Schutzklage" den peruanischen Staat nun dazu veranlassen wird zu handeln.

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