Konflikt um Bergbauprojekt auf den Philippinen droht zu eskalieren

(Aachen, Luzern 3. Mai 2012) Die katholischen Hilfswerke in Deutschland und der Schweiz, MISEREOR und Fastenopfer, warnen vor der drohenden Eskalation des Bergbauprojekts der Tampakan-Mine im Südosten Mindanaos auf den Philippinen. Einem Rechercheteam, bestehend aus VertreterInnen erschiedener Menschenrechtsorganisationen, der katholischen Kirche der Philippinen sowie der philippinischen Menschenrechtskommission wurde am Freitag letzter Woche von militanten Befürwortern des Projektes der Zutritt zu einem Teil der Bergbauregion der Tampakan-Mine verweigert. MISEREOR und Fastenopfer rufen die politisch Verantwortlichen und das Betreiberunternehmen Sagittariaus Mining Inc. (SMI) sowie das Schweizer Unternehmen Xstrata auf, zur Deeskalation beizutragen. Xstrata hält mit 62,5 % die Mehrheit der Anteile an SMI. Bis zur friedlichen Beilegung und Lösung des Konfliktes müssten jegliche weitere Aktivitäten zur Weiterentwicklung des Bergbau- Projektes ruhen, so MISEREOR und Fastenopfer.
Ganze Medienmitteilung (Misereor/Fastenopfer, 4.5.2012)

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