Gigantischer Korruptionsskandal - Genfer und Zuger Ölhändler sind in Nigeria in einen milliardenschweren Betrugsfall verwickelt

Die Zahlen sind selbst für afrikanische Verhältnisse aussergewöhnlich: Absprachen zwischen nigerianischen Behörden und multinationalen Erdölgesellschaften haben das westafrikanische Land in den letzten zehn Jahren 29 Milliarden Dollar gekostet. Zu diesem Schluss kommt der Ende Oktober publizierte Bericht von Nuhu Ribadu, dem früheren Chef der nigerianischen Antikorruptionsbehörde. Darin figurieren Multis mit Schweizer Sitz wie Glencore, Trafigura, Vitol und Addax sowie kleinere Handelsfirmen mit Niederlassungen in Genf oder Zug an prominenter Stelle. Ribadu betont die tragende Rolle multinationaler Gesellschaften im nigerianischen Ölgeschäft, bezichtigt sie aber nicht explizit krimineller Machenschaften.
Direkter Download - Achtung Link öffnet sich in einem neuen Fenster (Ganzer Artikel (SonntagsZeitung, 2.12.2012) - document, 0.33 MB)   Ganzer Artikel (SonntagsZeitung, 2.12.2012) (0.33 MB)

Zurück