Neue Studien der Contraloría zeigen massive Meeresverschmutzung

In der Nähe von Santa Marta (Kolumbien) befinden sich verschiedene Häfen, in denen Kohle von Glencore Prodeco, Drummond und CNR Goldman Sachs für den Export verschifft wird. Seit vielen Jahren beklagen sich Hoteliers, Touristen, Fischer und Anwohner über die Umweltauswirkungen der Kohlehäfen, über den negativen Einfluss für den Tourismus (schwarze Strände, Lärm der Eisenbahn) und für den Fischfang (vergiftete Fische, Ertragsrückgang, erschwerter Zugang zu Fischgründen). Anwohner klagen über Staubemissionen und Kohlepartikel im Wasser; beim Verladen der Kohle auf die Barkassen und von diesen auf die Hochseefrachter würde immer wieder Kohle ins Wasser fallen. Vor kurzem wurde bekannt, dass der Meeresboden mit einer 30cm dicken Kohleschicht bedeckt ist. Viel passiert ist bisher nicht: zwar müssen alle Häfen auf Direktverladung über Förderbänder umgebaut werden, strenge Kontrollen der Umwelteinflüsse fehlen aber bis heute.
Ganzer Artikel (ASK, 6.2.2012)

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