Xstrata-Mine: Todesspirale dreht sich weiter

Die tödliche Gewalt in der Region von Tampakan auf den Philippinen nimmt weiter zu. Das Schweizer Bergbauunternehmen Xstrata plant dort eine Mine. Nun droht die Situation weiter zu eskalieren. Fastenopfer, Brot für alle und Misereor fordern Xstrata und die philippinische Regierung auf, ihre Verantwortung wahrzunehmen.


Am Dienstag 29. Januar wurde erneut ein Mitglied der indigenen B‘laan im Gebiet des Tampakan-Minenprojekts, im Süden der philippinischen Insel Mindanao, erschossen. Die genauen Umstände der Tat sind noch nicht geklärt. Damit erhöht sich die Anzahl Todesopfer in Zusammenhang mit dem Minenprojekt auf mindestens acht.

Unbestätigten Zeitungsberichten zufolge ist das Militär von einer bewaffneten Gruppe der B’laan bei einer Routinepatrouille angegriffen worden. Bei dem folgenden Schusswechsel wurde Kitari Capion an der Hüfte verletzt und erlag später im Krankenhaus seiner Verletzung. Er war der jüngere Bruder des Indigenenführers Daguil Capion, dessen Frau und zwei Söhne im Oktober 2012 vom Militär erschossen worden waren.
Ganze Medienmitteilung (Fastenopfer/Brot für Alle/Misereor, 5.2.2013)

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