Der erste Hunger ist gestillt, doch noch ist keine Lösung der Ernährungskrise in Sicht

Wie im Newsletter der Arbeitsgruppe Schweiz Kolumbien vom 6.2.2013 berichtet wurde, hatte sich die Situation im Dorf „El Hatillo“ derart zugespitzt, dass sie Ende Januar bekannt gegeben haben, sich in einer Hungerkrise zu befinden. Nachdem zuerst die staatlichen Stellen und die Firmen (darunter Glencore-Prodeco) auf die prekäre Situation aufmerksam gemacht wurden, haben FIAN und ask einen Brief an den Präsidenten Juan Manuel Santos verfasst, um der Dringlichkeit der Lage Nachdruck zu verleihen. Gleichzeitig haben die ask zusammen mit Pensamiento y Acción Social (PAS) und dem Centro de Investigación y Educación Popular (CINEP) die Medien zu einer humanitäre Mission eingeladen. Für den geplanten Tag (23. Februar) ist zwar niemand gekommen, und die Situation des Dorfes konnte nicht wie gewünscht im ganzen Land sichtbar gemacht werden. Doch zwei Journalisten haben sich dem Thema angenommen, so war ein Vertreter von Chasquis eine Woche vor Ort und Alfredo Molano Bravo hat im El Espectador einen umfassenden Artikel über die Situation in der Region und el Hatillo veröffentlicht.
Ganzer Artikel (ASK, 4.3.2013)

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