Holcim Arbeiter auf der ganzen Welt unter Druck - Tausende von Arbeitsplätzen gefährdet

In einer Medienmitteilung haben in das Europäische Forum delegierte Holcim-Arbeiter und die die EFBWW (European Federation of Building and Woodworkers) die aktuelle Firmenpolitik von Holcim stark kritisiert. Während der CEO Fontana den Aktionären einen Zusatzgewinn von 1.5 Mia Franken für das Jahr 2014 verspricht, bringen die Arbeiter diesen Gewinn mit dem auf der ganzen Welt beobachtbaren Resturkturierungsprozess in Verbindung. Dieser Prozess beinhaltet Streichung der Lohnerhöhung bzw. Lohnkürzungen, Outsourcing (Transport und Infrastruktur), längere Arbeitszeiten, Verkauf oder Schliessung von Fabriken, Entlassungen bzw. Massenentlassungen und Investitionsstopp.
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Meldungen aus der ganzen Welt bestätigen die Aussagen der Delegierten:


In Kolumbien sind in den letzten vier Monate mehr als huntert Arbeiter entlassen oder unter Druck dazu begracht worden, aus dem Arbeitsvertrag auszusteigen:
2.2.2013: Holcim continúa despidiendo y engañando a los trabajadores (Sintraholcim)
24.9.2012: Kolumbien: Holcim zwingt Arbeiter zur "freiwilligen Kündigung" (www.multiwatch.ch)
Ende Januar 2013 hat Holcim angekündigt, 180 Stellen in Merone zu kürzen. Rund 200 ArbeiterInnen protestierten dagegen.
7.2.2013: Proteste bei Holcim Merone (www.multiwatch.ch)
Anfangs Februar hat die Brasilianische Zementarbeitergewerkschaft SINTICOMEX von Holcim verlangt, hinsichtlich den Restrukturierungsplänen in Brasilien und Lateinamerika Transparenz zu schaffen. Auch forderte sie Hocim auf, das Recht auf GAV-Verhandlungen zu gewähren. Der GAV ist trotz umfassenden Verhandlungen seit dem 1. Oktober 2012 nicht erneuert worden, Holcim hat einzig die Löhne an die Infationsrate angepasst.
Brazilian union demand a say in restructuring at Holcim (BWI Monitor, 5.2.2013)

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