Gemeinschaft von El Hatillo suspendiert Verhandlungen über die Umsiedlung

Seit 2010 steht die Gemeinschaft von El Hatillo in einem Umsiedlungsprozess, nachdem das Umweltministerium diese Massnahme wegen der starken Luftverschmutzung durch die Kohleminen angeordnet hatte. Die kolumbianische NGO Pensamiento y Acción Social (PAS) begleitet in Zusammenarbeit mit der ask! diese Gemeinschaft. El Hatillo hätte bis September 2012 umgesiedelt sein sollen. Ende 2012 war jedoch erst die Erfassung der umsiedlungsberechtigten Bevölkerung abgeschlossen, die Erarbeitung des eigentlichen Umsiedlungsplanes begann erst 2013.


Der Umsiedlungsprozess wird sicher noch gegen zwei Jahre in Anspruch nehmen. Der Verhandlungsprozess verläuft sehr schleppend und bei der Gemeinschaft zeigen sich immer grössere Ermüdungserscheinungen, weil keine konkreten Resultate und Fortschritte sichtbar sind. Zudem ist die soziale und wirtschaftliche Lage der Gemeinschaft prekär. Der notwendige Übergangsplan (plan de transición), der sicherstellen soll, dass die Bewohner bis zum Termin des eigentlichen Umzugs an den neuen Ort würdig leben können, wurde erst vor kurzem vorgestellt, doch dessen Implementierung wurde schon wieder verzögert.
Ganzer Artikel (ASK, 2.5.2013)

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