Holcim soll Verantwortung für das Wohlbefinden der ArbeiterInnen übernehmen

Das Gewerkschaftsnetzwerk der Holcimarbeiter hat sich in Belgien versammelt, um eine gemeinsame Antwort auf die Politik Holcims zu entwickeln, 1.5 Milliarden Franken zusätzlichen Gewinn auf Kosten der ArbeiterInnen zu generieren.


Am 1. und 2. Oktober 2013 versammelten sich in Ostende (Belgien) auf Einladung der belgischen Gewerkschaft ACV-CSC BIE Gewerkschaftsdelegierte aus Nordamerika, Lateinamerika, Asien, Nordafrika, dem Mittleren Osten und Europa, um die Situation der Holcim-ArbeiterInnen zu analysieren. Auch wenn die Situation in jedem Land anders ist, verursachen die Restrukturierungen des Unternehmens gravierende Probleme. Entgegen der Behauptungen scheint die Gesundheit der ArbeiterInnen für das Unternehmen unwichtig, ebenso ist eine starke Tendenz der Auslagerung und Auftragvergabe an Dritte festzustellen, ohne dass die arbeitsrechtliche Situation der subkontraktierten ArbeiterInnen vom Unternehmen berücksichtigt wird.
Die Delegierten sind mit dieser Unternehmenspolitik nicht einverstanden und werden der Unternehmensspitze entsprechend Forderungen zukommen lassen. Es wurde entschieden, dass dieses Gewerkschaftsnetz weiterarbeitet und die Delegierten für die nächsten zwei Jahre bestimmt.
Ganzer Artikel (IndustriALL, 9.10.2013)

Zurück