Peruanische Polizei verkauft ihre Dienste zunehmend an Bergbaufirmen - darunter auch Glencore Xstrata

Wie José de Echave der NGO Cooperaccion in seinem Kommentar vom 20. November schreibt, verkauft die peruanischen nationale Polizei immer öfters ihre Dienste an private Kunden – Banken, Bauunternehmen und in ländlichen Gebieten vor allem transnationale Bergbaufirmen. Laut Aussagen von Journalisten hat die peruanische Polizei mindestens 13 geheime Verträge mit Unternehmen aus dem extraktiven Sektor unterzeichnet. Daruntern Anamina (gehört zu 1/3 Gleoncore Xstrata), Yanacocha, Glencore Xstrata und andere. Ein bekanntes Beispiel deser Tendenz ereignete sich im Mai 2012, als im Zuge von Protesten gegen Xstrata, in Zusammenarbeit mit der Polizei 23 Zivilisten auf dem Gelände der Bergbauunternehmung festgehalten und misshandelt wurden.

Wenn die Polizei beginnt Partei zu ergreifen, für diejenigen welche genung Geld haben ihre Dienste zu bezahlen, erschüttert das einerseits die Grundsätze eines Rechtsstaates, andererseits verliert die Zivilbevölkerung jegliches Vertrauen in den Staat.
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