Verkauf der Kupfermine Las Bambas

Glencore hat ein Verteilungsproblem


Ein chinesisches Konsortium kauft die peruanische Kupfermine Las Bambas von Glencore Xstrata. Mit der Barzahlung könnte der Konzern die Verschuldung mildern. Glencore kündigt indes die Übernahme eines Erdölunternehmens an.

Nach monatelangen Verhandlungen will der in Baar domizilierte Rohstoffkonzern Glencore Xstrata das riesige Kupferminen-Projekt Las Bambas in Peru an ein chinesisches Konsortium verkaufen. Der Verkaufspreis liegt bei 5,85 Mrd. $ und damit am oberen Rand der im Vorfeld der Transaktion genannten Zahlen von zwischen 5 Mrd. und 6 Mrd. $. Die Investitionen in diesem Jahr für das Minenprojekt, die sich auf 400 Mio. $ belaufen, soll bereits das Konsortium übernehmen.

Glencore verkauft Las Bambas aber nicht ganz freiwillig. Mit der Devestition erfüllt der Konzern lediglich Auflagen der chinesischen Behörden für die Bewilligung der Übernahme von Xstrata durch Glencore. Zuletzt war nur mehr das chinesische Konsortium im Rennen, das aus MMG, einer Tochtergesellschaft der staatlichen Gruppe Minmetals, Guoxin International Investment und Citic Metal besteht.
Ganzer Artikel (NZZ, 14.4.2014)

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