Tödlicher Unfall in indischem Holcim-Werk

Am 28. April ist ein 32-jähriger Kontraktarbeiter, der zehn Jahre für das Zementwerk ACC-Holcim in Jamul (Indien) gearbeitet hatte, von einem fallenden Baum zu Tode gequetscht worden. Dieser Arbeitsunfall ereignete sich während des Schlagens von Feuerholz für die Kohlemühle.


Holcim behauptet von sich, sehr strickte Standards hinsichtlich Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz zu haben. Hingegen ist dies nicht der erste tödliche Unfall in einem Holcim-Werk. Dieser Unfall weist erneut auf die Situation der Kontraktarbeiter hin, die routinemässig mit gefährlichen Arbeiten mit minimalen Sicherheitsvorkehrungen beauftragt werden. Letztes Jahr starben fünf Arbeiter beim Einsturz eines Silos in einem anderen Holcim-Werk in der Nähe. 2010 starben in der Fabrik von ACC in Jamul zwei Arbeiter inklusive eines Kontraktarbeiters und zwei Kontraktarbeiter wurden verletzt, als sie den Einfülltrichter einer Kohlemühle reparierten.
Ganzer Artikel (IndustriALL, 2.5.2014)
Siehe auch Newsmeldung vom 7.2.2013: Fünf Todesopfer in indischem Holcim-Zementwerk

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