Peru: Neue Studie dokumentiert Verfolgung von MenschenrechtsaktivistInnen

Die Organisation Front Line Defenders war im Februar 2014 in den Regionen Cajamarca und Cusco (Peru) unterwegs, um die laufenden Konflikte zwischen Bergbaufirmen und MenschenrechtsaktivistInnen, die die betroffenen bauern- und indigenen Gemeinschaften vertreten, zu untersuchen. Der Bericht zeigt auf, dass MenschenrechtsverteidigerInnen im Kontext von Auseinandersetzungen mit Bergbaumultis in einer sehr angespannten Situation leben und arbeiten und oft direkt von Einschüchterungen, Todesdrohungen, physischen Angriffen, Verfolgung, Stigmatisierungs- und Diffamierungskampagnen sowie juristischer Verfolgung betroffen sind. Alle diese im Bericht und in einem 12-minütigen Video dokumentierten Situationen scheinen direkt mit der legitimen und gewaltfreien Arbeit der MenschenrechtsvertreterInnen zu stehen, die die lokale Bevölkerung bei ihrem Widerstand gegen die Minenprojekte unterstützen. Befragt wurden u.a. Betroffene aus der Region Espinar, die sich gegen das Bergbauprojekt von Glencore Xstrata wehren.
Zum Video und der Website von Front Line Defenders
Direkter Download - Achtung Link öffnet sich in einem neuen Fenster (Studie von Front Line Defenders (Juni 2014) - document, 0.21 MB)   Studie von Front Line Defenders (Juni 2014) (0.21 MB)

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