Ausnahmezustand rund um Cerrejón wegen Trockenheit

Der Gouverneur des kolumbianischen Departementes La Guajira hat am 25. Juli 2014 den Ausnahmezustand wegen der anhaltenden Trockenheit und des Wassermangels verhängt. Er verlangt Nothilfe von der Landesregierung. Seit November 2013 hat es nicht mehr geregnet. Betroffen sind hauptsächlich Indigene des Stammes der Wayúu, die rund um das Bergbaugebiet der Mine El Cerrejón wohnen. Sie bezichtigen die Mine der Wasserverschwendung, da sie trotz Trockenheit täglich 14 Millionen Liter Wasser verbrauche. Die AnwohnerInnen sind gezwungen, das Wasser aus dem Río Ranchería zu holen, der jedoch aufgrund des Abwassers aus dem Bergbau mit Chemikalien verschmutzt ist.
Ganzer Artikel (Prensa Latina, 25.7.2014)

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