Schutz von Loma Miranda im Senat vorerst gescheitert

Am 10. Juli 2014 marschierten Hunderte von Personen, die durch die katholischen Priester mobilisert worden waren und Umweltschutzgruppen zum Kongress der Dominikanischen Republik. Sie forderten, dass die Legislative endlich Loma Miranda zum Naturschutzgebiet erklären solle, wo Glencore Xstrata demnächst mit dem Abbau von Mineralien beginnen will.

Das Bergbauunternehmen Falcondo, Tochtergesellschaft von Glencore Xstrata, kaufte 2008 rund 1380 Hektaren innerhalb von Loma Miranda, um ab 2016 über 25 Jahre mit dem Abbau von Ferronikel zu beginnen. Das Unternehmen hat verkündet, dass der Abbau in Loma Miranda entscheidend für den Verbleib im Land sei, da diejenige Mine, die es aktuell 80 km nördlich von Santo Domingo ausbeute, nur noch vier Jahre betrieben werden könne.

Der Protestzug vom 10. Juli war Teil einer Serie von Protesten, nachdem das Gesetzgebungsprojekt, welches Loma Miranda als Naturschutzgebiet erklären sollte, im Kongress gescheitert war. Die Abgeordneten hatten die Gesetzesvorlage zwar verabschiedet und auch der Senat befürwortet das Projekt, hingegen gelang es dem Senat nicht, das Gesetzesvorhaben definitiv zu verabschieden. Wegen Anträgen auf Revision der Grenzen des Naturschutzparkes und Empfehlungen hinsichtlich der Entschädigung, welche die Regierung an das Unternehmen zahlen sollte, musste das Vorhaben auf die nächste Legislatur verschoben werden.
Ganzer Artikel (OCMAL, 11.7.2014)

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