Schwer verdaulicher Genmais für Syngenta

(...)Der amerikanische Futtermittelhersteller Trans Coastal Supply (TCS) hat Syngenta auf 40 Millionen Dollar Schadenersatz verklagt, weil er den Mais in den USA auf den Markt gebracht habe, ohne über eine Zulassung in China zu verfügen. Die chinesischen Behörden wiesen Hunderttausende Tonnen von US-Mais zurück, weil sie darin Syngenta-Genmais vermuteten. Seit einiger Zeit verbieten die Chinesen aus dem gleichen Grund auch die Einfuhr von Futtermittelzusätzen. Zuletzt scheiterten Verhandlungen zwischen China und den USA über Testmethoden, mit denen sich Syngenta-Genmais in Futtermitteln identifizieren lassen würde.
Syngenta beantragte die Zulassung der Maissorte MIR162 in China bereits vor mehreren Jahren, wurde von den Chinesen aber immer wieder vertröstet.

Bereits die zweite Klage

Bereits in der vergangenen Woche reichte der Rohstoffhändler Cargill eine Klage gegen Syngenta ein, in der er einen Schaden von mehr als 90 Millionen Dollar geltend machte. Ein Syngenta-Sprecher bezeichnete beide Klagen als unbegründet. China ist einer der grössten Abnehmer von Mais und Getreide aus den USA. Wenn das so weitergehe, werde Syngenta den amerikanischen Maislieferungen nach China den Garaus machen, erklärte TCS in der Klageschrift.(...)
Ganzer Artikel (Cash, 18.9.2014)
Weitere Artikel dazu:
Syngenta wird auch von Trans Coastal Supply wegen Maissaatgut verklagt (NZZonline, 22.9.2014)
Syngenta nennt Cargill-Klage wegen «Agrisure Viptera» unbegründet (NZZ online, 22.9.2014)

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