US-Maisanbauer klagen gegen Syngenta - Mais-Exportmarkt ruiniert

Drei Tochtergesellschaften der Schweizer Syngenta AG sind von Maisanbauern in den USA verklagt worden. Das gentechnisch veränderte Saatgut von Syngenta hätte den Maismarkt ruiniert, da China daraufhin ein Importverbot für fast den gesamten US-Mais verhängt habe, lautet der Vorwurf.

Der Gen-Mais von Syngenta sei auf drei Prozent der Anbauflächen angepflanzt worden. Daher gebe es keine Möglichkeit sicherzustellen, dass Mais für den Export keine Spuren von dem Gen-Mais enthalte, hieß es in der am Mittwoch am Bundesgericht in Chicago eingereichten Klage. Es geht dabei um die Maissorten Agrisure Viptera und Agrisure Duracade, die Schädlinge bekämpfen können.
Die US-Maisanbauer bezeichneten China in der Klageschrift als den drittgrößten Importeur von Mais aus den USA. Ein chinesisches Importverbot für den Gen-Mais habe 2013-14 zu einem Einbruch der Preise geführt. Die Farmer bezifferten den Schaden durch Umsatz- und Einkommenseinbußen auf über eine Mrd. Dollar (...).
Ganzer Artikel (Die Welt, 30.10.2014)
mehr dazu:
Syngentas Ärger mit Saatgut für Gentechmais (TagesAnzeiger, 20.10.2014)
Syngenta: 130 Millionen wegen Gentechnik-Verunreinigung gefordert (Informationsdienst Gentechnik, 14.10.2014)
Schwer verdaulicher Genmais für Syngenta (Newsmeldung MultiWatch, 19.9.2014)

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