Keine Holcim-Lafarge-Fusion ohne Respektierung der Arbeitsrechte!

Während die Vorarbeiten für die Fusion der beiden Zementgiganten Lafarge und Holcim voranschreiten, lancieren die Arbeiter/innen eine globale Kampagne. Darin fordern sie die Einhaltung der Arbeitsrechte.


Der Entscheid für diese Kampagne wurde an einem Treffen zwischen dem 25. und 26. November in Houffalize (Belgien) von 75 Gewerkschaftsführer/innen aus 22 verschiedenen Ländern gefällt. Das Meeting wurde organisiert von CSC bâtiment – industrie & énergie (CSC BIE) von Belgien, der Europäischen Föderation der Bau- und Holzarbeiter (EFBWW), der Internationalen Bau- und Holzarbeitergewerkschaft (BWI) und IndustriALL.

Die Fusion führt mit 130'000 Arbeiter/innen und einem Umsatz von 35 Milliarden Euro zum grössten Zementkonzern der Welt. Beide Unternehmen wollen im Rahmen der Fusion Kosten sparen und Reorganisationen durchführen. Dies ist bereits für die erste Jahreshälfte 2015 geplant.

Die Gewerkschaften haben wenig Hoffnung, dass diese Fusion auf der Basis einer gut durchdachten Gewerbspolicy stattfinden wird. Sie glauben eher, dass die Fusion Produkt der konzerntypischen Gierlogik ist und nur abzielt auf den grossen Profit um jeden Preis und auf Kosten einschneidender Auswirkungen auf Arbeitsrechte und -bedingungen.
Ganzer Artikel (IndustriALL, 4.12.2014)

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