ArbeiterInnen machen Ärger wegen HolcimLafarges Gleichgültigkeit Luft

Über 60 Delegierte der beiden fusionierten Zementriesen Holcim und Lafarge aus allen Kontinenten haben sich am 16. und 17. Juni in Egerkingen getroffen, um die Herausforderungen und negativen Konsequenzen zu diskutieren, denen sich die ArbeiterInnen während und nach dem Fusionsprozess ausgesetzt sehen.


Die Delegierten brachten ihren Ärger über das Ergebnis der Fusion grundsätzlich, der Gleichgültigkeit der Konzerne gegenüber der Forderungen der Gewerkschaften und über den unterlassenen Dialog sowie die ausgebliebene adäquate Information und Konsultation, zum Ausdruck.
Der Vertreter von Lafarge musste sich kritischen Fragen stellen und Fragen zu ungerechtfertigten Entlassungen im Rahmen der Restrukturierungen beantworten. Besonders besorgniserregende Fälle aus Indien, Indonesien, Italien and Belgien wurden erwähnt. Die Delegierten waren besonders entrüstet darüber, dass Holcim an der Konferenz nicht teilgenommen hat.
Die Zukunft der Arbeitsbeziehungen und des sozialen Dialogs auf globaler und lokaler Ebene wurde ernsthaft in Frage gestellt. Es wurde nachdrücklich die Erweiterung des internationalen Rahmenvertrages auf den fusionierten Konzern verlangt. Die Hauptanliegen sind die saubere Regulierung der Mitspracherechte sowie Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz.
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