6.-10. Juli: Mobilisierung für ein UNO-Abkommen über Multinationale Konzerne im und ausserhalb des UNO-Menschenrechtsrats

Vom 6. bis zum 10. Juli wird der UNO-Menschenrechtsrat einen historisch einzigartigen Prozess initiieren, der Betroffenen von Menschenrechtsverletzungen durch multinationale Konzerne neue Wege eröffnen könnte, Entschädigung und Wiedergutmachung zu erlangen.

Die Mobilisierungen beginnen parallel zur ersten Sitzung einer regierungsübergreifenden Arbeitsruppe, die den Inhalt eines bindenden Abkommens über Multinationale Konzerne zu diskutieren beginnt. Ein Jahr nachdem darüber abgestimmt wurde, dass ein solches Abkommen ausgehandelt werden soll, kehren die sozialen Bewegungen nach Genf zurück um zu zeigen, dass der Druck auf die Regierungen aufrechterhalten wird, diesen Prozess weiterzuführen.

Es wird im Palais de Nations veschiedene Aktivitäten geben wie side events, Pressekonferenzen und direktes Lobbying. Es soll damit sichergestellt werden, dass die Stimmen der Betroffenen gehört und die Verhandlungen direkt beeinflusst werden. Ausserhalb des Palais de Nations wird es eine Demonstration geben. Diese Mobilisierungen laufen parallel zu den Protesten gegen die ebenfalls in Genf stattfindenden TISA-Verhandlungen und zur Ankunft der Alternatiba (www.alternatiba.eu) Bewegungen für Klimagerechtigket. Diese Proteste sollen miteinander verbunden werden.
Mehr Informationen bei der Kampagne "Dismantle Corporate Power"

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