Arbeiter bei LafargeHolcim verlangen gute und sichere Jobs

Am 7. Oktober, am "World Day for Decent Work" verlangten die Arbeiter des Zementgiganten LafargeHolcim von dem Unternehmen, dass es endlich der prekären Anstellungsverhältnissen ein Ende setzt und das Leben der Arbeiter über den Profit stellt.


ArbeiterInnen und deren Gewerkschaften aus Europa, Asien, Afrika, Süd- und Nordamerika organisierten Demonstrationen, Konferenzen und Meetings, um dem Unternehmen ein starkes Signal zu übermitteln, dass das Problem der prekären Arbeitsverhältnisse angegangen werden muss.

Prekäre Arbeitsbedingungen sind denn auch die häufigsten Gründe für Verletzungen und Todesfälle am Arbeitsplatz. Das Unternehmen investiert wenig in die Arbeitsbeziehungen, wodurch die Entwicklung eines harmonischen Arbeitgeber-Arbeitnehmerverhältnis extrem erschwert wird.

Mehr als 300 Personen starben in den letzten vier Jahren bei ihrer Arbeit bei Holcim oder Lafarge. In fast 90% der Todesfälle handelt es sich um Abgestellte von Subunternehmen.
Ganzer Artikel und Bildergalerie der Proteste auf der ganzen Welt (IndustriAll, 13.10.2015)

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