Syngenta verliert vor Gericht – Tausende Bauern jubeln

US-Bauern machen Syngenta für Milliardenverluste verantwortlich. Die Basler wollten die Schuld auf zwei Händler überwälzen – und sind damit vor Gericht gescheitert. Zwei Sammelklagen sind noch hängig.


Syngenta muss eine Justiz-Niederlage in den USA einstecken. Ein Bundesrichter hat Anfang April die Klage der Agrarchemiefirma gegen führende Exportfirmen abgewiesen, wie die Pressestelle des Basler Konzerns bestätigt.

Hintergrund ist der Streit um die gentechnisch veränderte Maissorte «Viptera». Vor drei Jahren blockierte Peking den Import von US-Mais, nachdem die chinesischen Behörden Spuren von «Viptera» in Lieferungen aus den USA entdeckt hatten. Die Sorte war damals in China noch nicht zugelassen. Zehntausende US-Farmer haben wegen des Importverbots Einbussen erlitten und die Basler anschliessend auf Schadenersatz verklagt. Die Bauern beziffern die Schadensumme auf über 6 Milliarden Dollar. (...)
Ganzer Artikel (Handelszeitung, 11.4.2016)

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