Syngenta: Genetisch veränderter "Golden Rice" erfolglos

Eine Studie der Washington University in St. Louis hat festgestellt, dass der von Syngenta hergestellte "Golden Rice" noch meilenweit entfernt von der Markteinführung ist. Im Jahr 2000 wurde dieser genetisch veränderte Reis als "Lebensretter von Millionen in der Dritten Welt" verkauft. Der Reis sollte so verändert werden, dass darin Beta Carotine enthalten ist und die KonsumentInnen somit mit dem lebensnotwendigen Vitamin A versorgt werden. Die Studie zeigt, dass es nicht die Gentechnik-GegnerInnen sind, die die Markteinführung verzögern. Vielmehr waren die Züchtungen auf den wissenschaftlichen Testfeldern bisher erfolglos. Dazu kommt, dass in das 1980 erstmals erwähnte und seit 1992 als wissenschaftlicher Schwerpunkt geführte Pionierprodukt eine so lange Entwicklungszeit beansprucht hat, dass in der Zwischenzeit betroffene Länder das Problem des Vitamin A-Mangels ohne gentechnische Lösung erfolgreich bekämpft haben...
Ganzer Artikel (Washington University St. Louis, 2.6.2016)
Zum wissenschaftlichen Artikel in der Zeitschrift "Agriculture & Human Values)

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