Glencore: Minenarbeiter drei Tage eingesperrt nach psychischem Zusammenbruch

Die Karriere als Bergbauarbeiter von Barry Haack kam zu einem abrupten Ende, nachdem er im Camp der Lady Loretta-Mine ausserhalb von Mt. Isa (Australien) einen psychischen Zusammenbruch erlitten hatte.

Nach monatelangem Mobbying durch Vorgesetzte und Teamkollegen wurde er depressiv und erlebte Angstzustände. Der normalerweise ruhige Barry Haack begann vor allen zu zittern und zu schluchzen.

Was danach folgte, war für Haack so traumatisierend, dass er seither nicht mehr in geschlossenen Räumen sein kann. Auch kann er seine Heimatstadt nicht mehr ohne Begleitung seiner Familie verlassen. Gemäss Haack erlaubten ihm seine Vorgesetzten trotz offensichtlichem Stress nicht, das Gelände zu verlassen und medizinische Hilfe in Anspruch zu nehmen. Sie liessen ihn eingeschlossen in seinem Zimmer für ganze drei Tage.

Haack hat nun Anwälte beauftragt, die diesbezüglich eine Zivilklage gegen Glencore vorbereiten.
Ganzer Artikel (News.com.au, 12.6.2016)

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