Die Übernahme von Syngenta durch Chem China wirft Fragen auf

Ende April gelangte die Nationalrätin Maya Graf mit einer Interpellation zur Fusion ChemChina mit Syngenta an den Bundesrat. Unter anderem stellte sie folgende Frage:

Wie kann er (der Bundesrat) sicherstellen, dass Syngenta, die weltweite Nummer 1 im Pestizidmarkt, nach einer chinesischen Verstaatlichung Umweltstandards einhält und Menschenrechte achtet?

Die Antwort des Bundesrats zeigt erneut, dass der Weg zu verbindlicher Regulierung und Kontrolle von Multis noch weit ist:

Als Unternehmen mit Sitz in der Schweiz untersteht Syngenta auch nach der Übernahme durch ChemChina dem Schweizer Recht und damit Schweizer Umwelt- und Menschenrechtsstandards. Von den in der Schweiz ansässigen oder tätigen Unternehmen erwartet der Bundesrat, dass sie bei ihrer gesamten Tätigkeit im In- und Ausland gesetzliche Vorschriften, sozialpartnerschaftliche und andere vertragliche Vereinbarungen einhalten sowie international anerkannte Standards und Leitlinien der verantwortungsvollen Unternehmensführung (CSR) umsetzen.

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