Durch den verschleppten Umsiedlungsprozess in El Hatillo wächst eine verlorene Generation heran

Tatiana Rojas und Francesco Gerber über ihren Einsatz mit Comundo in der Gemeinschaft El Hatillo - Interview von Stephan Suhner, ASK:

ask!: Tatiana und Francesco, ihr seid nun in der Hälfte eures dreijährigen Einsatzes mit Comundo und somit auf Heimaturlaub. Was sind für euch die Ziele eures Aufenthaltes in der Schweiz?

Francesco: Tatsächlich arbeiten wir nun schon fast 1 ½ Jahre in El Hatillo, und haben dabei die Gemeinschaft sehr gut kennen gelernt. Comundo erwartet von seinen Einsatzleistenden Informations- und Sensibilisierungsarbeit anlässlich der Heimatreise in der Mitte des Vertrages. Uns ist es ein Anliegen, auf die kritische Situation der Gemeinschaft aufmerksam zu machen. Die Auswirkungen der Minen rund um das Dörfchen und der Umsiedlungsprozess selbst verletzen verschiedenste Menschenrechte der Gemeinschaft. Wir erhoffen uns durch die Sensibilisierung der Schweizer Öffentlichkeit mittelfristig auch Verbesserungen für die Gemeinschaft, weshalb wir etwa im Säuliamt über die Lage informierten oder mit der Schweizer Regierung und Banken, die Glencore finanzieren, sprachen. Auch jemand von Glencore war an einem der Vorträge anwesend. (...)
Ganzes Interview (ASK, 31.10.2016)

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