Australien: Ehemalige Minenarbeiter berichten von schweren Staubvergiftungen in Glencore-Mine

Ehemalige Minenarbeiter berichteten erstmals öffentlich von schweren Gesundheitsschäden nach dem Einatmen der toxischen Dämpfe des brennenden Schutts auf der Abraumhalde von Glencores McArthur-Mine, eine der weltweit grössten Zink- und Bleiminen. Glencore habe weder Schadensersatz noch anderweitige Unterstützung angeboten.


Ein Arbeiter berichtet von massivem Gewichtsverlust und einem reduzierten Lungenvolumen um 30%, nachdem er ein Jahr lang als Bulldozerfahrer in der Mine gearbeitet habe, umgeben von diesen giftigen Dämpfen. Eine Schadenersatzklage habe er bisher nicht eingereicht, weil die Ärzte nicht eindeutig beweisen könnten, dass die gesundheitlichen Beeinträchtigungen von diesen Dämpfen verursacht wurden.

2014 startete Glencore eine Aktion und stattete alle Arbeiter mit Masken aus. Diese seien aber unbrauchbar gewesen. Ebenso behauptet Glencore, dass das Feuer auf der Abraumhalde schon lange gelöscht sei...was die Arbeiter dementieren, dieses brenne seit 2013. Vielmehr hätten sie jeweils bei wichtigen Besuchen das brennende Gestein soweit abgedeckt, dass für die Zeit des Besuches kein Dampf bemerkbar gewesen sei....
Ganzer Artikel (ABC News, 28.11.2016)

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