Monsanto, Syngenta, Bayer: Der grosse Schwindel

Genverändertes Saatgut: Weder sind die Ernten grösser noch braucht es weniger Pestizide. Das zeigt ein unabhängiger Vergleich.


Medien verbreiten Versprechungen und Behauptungen der internationalen Saatgutkonzerne seit Jahren als Tatsachen: Dank genverändertem Saatgut gebe es grössere Ernten und es brauche weniger Pestizide. Die Menschen in der Dritten Welt könnten nur mit Gentechnik ausreichend ernährt werden. Das zeigen diverse Studien, die von den Saatgutkonzernen finanziert wurden.

Gestritten wird «nur» noch über mögliche langfristige Folgen für die Gesundheit von Tieren und Menschen sowie über die Wahlfreiheit der KonsumentInnen.

Jetzt hat die «New York Times» (NYT) die Erträge der Ernten und den Pestizideinsatz bei genverändertem Mais, Raps und Baumwolle mit dem konventionellen Anbau über dreissig Jahre hinweg aufgrund unabhängiger Daten verglichen. Fazit: «Falsche Hoffnungen» und «nicht realisierte Träume».

Trotz langjährigem Einsatz von genverändertem Saatgut seien die Ernten pro Hektar in den USA und in Kanada nicht erkennbar stärker gestiegen als in Frankreich oder Deutschland («no discernible advantage in yields»). Gleichzeitig ist der gesamte Pestizidverbrauch in Frankreich seit 1995 stärker zurückgegangen als in den USA, obwohl in den USA Mais, Sojabohnen und Baumwolle seit zwanzig Jahren mit genverändertem Saatgut hergestellt werden.(...)
Ganzer Artikel (InfoSperber, 16.11.2016)

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