Espinar: Alle Versprechen der Regierung nur Augenwischerei?

Am 23. November 2016 fand ein Treffen verschiedener Minister und Funktionäre der peruanischen Zentralregierung mit Führungspersonen der Provinz Espinar statt mit dem Ziel, eine Eskalation des Konfliktes zu vermeiden. Ein paar Tage zuvor hatten die sozialen Organisationen der Region einen Generalstreik angekündigt, wenn die Regierung nicht endlich auf die Forderungen der Bevölkerung einginge und ihre Versprechen erfüllen würde. Nach der Eskalation des Konfliktes im Mai 2012, der mehrere Todesopfer forderte, wurde im Jahr 2013 an einem Runden Tisch ein ganzer Massnahmekatalog ausgearbeitet, der sowohl Investitionen in die Region (insgesamt 19 Projekte), wie auch Massnahmen im Umweltbereich beinhaltete.

Nach dem 23. November scheint sich die Geschichte mit anderen PolitikerInnen zu wiederholen und die Diskussionen von vorne zu beginnen. Empörung ausgelöst haben vor allem die Aussagen der Gesundheitsministerin, dass die Versprechen von ihrem Vorgänger hinsichtlich Lösung des Problems der Schwermetallbelastung der Bevölkerung in keinem Moment überhaupt einlösbar gewesen seien - sie sei nun ehrlich und müsse zugestehen, dass dieser Aufwand nicht zu meistern sei, geschweige denn die nötige Technologie zur Verfügung stehe...
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