Siebentägiger Marsch von Indigenen gegen den Bergbau durch die Jujuy-Provinz

Auf einem siebentägigen Marsch (16.-23. März 2017) über 300 km forderten die indigenen Gemeinschaften der argentinischen Provinz Jujuy die Regierung auf, ihre Rechte zu respektieren und sprachen sich gegen den grossangelegten Bergbau auf ihrem Territorium aus. Der unter dem Motto “Basta de saqueo a nuestra Pachamama” laufende Protestmarsch wurde von der Vereinigung der freien Indigenengemeinden "Asamblea de Comunidades e Indígenas Libres" organisiert.

Die Protestierenden beklagten Umweltschäden, enormer Wasserverbrauch, Trockenheit, Enteignungen etc. von unterschiedlichen Unternehmen und Minenprojekten. Mit dabei einmal mehr die Klage gegen Gencores Mine El Aguilar wegen Umweltverschmutzung und anderen Menschenrechtsverletzungen.
Ganzer Artikel (OCMAL, 11.4.2017)

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